Sonstige Fertigkeiten mobiler Seefunk Inmarsat C (Editieren und Abspeichern eines Textes, Adressbuch anlegen, Log kontrollieren, Fax absenden, Access Code verwenden)
Bei   der   Prüfung   sind   Grundkenntnisse   in   englischer   Sprache   sowie   im   Seefunk   vorkommende englische   Rede-wendungen   und   Vokabeln   nachzuweisen.   Das   SRC   gilt   nicht   für   die   Teilnahme   am Binnenschifffahrtsfunk.   Das   Mindestalter   für   die   Teilnahme   an   der   Prüfung   ist   15   Jahre.   Die   Prüfung wird    in    Nordrhein-Westfalen    bei    einem        Prüfungs-ausschuss    des    Deutschen    Segler    Verbandes (DSV) abgenommen.
Funk - Long Range Certificate (LRC):
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Allgemeines Funkbetriebszeugnis Long Range Certificate (LRC) Amtliche Berechtigung zur uneingeschränkten Ausübung des Seefunkdienstes im GMDSS für UKW, GW, KW und Seefunk über Satelliten auf Sportbooten. International und unbefristet gültig. Zulassungsvoraussetzungen      Mindestalter: 18 Jahre (17 Jahre plus 9 Monate am Tage der Prüfung) Prüfung Die Prüfung zum Allgemeinen Funkbetriebszeugnis besteht aus einer theoretischen Prüfung, der schriftlichen Aufnahme von Not-, Dringlichkeits- oder Sicherheitsmeldungen und einer praktischen Prüfung. Es werden alle Kenntnisse des Beschränkt gültigen Funkbetriebszeugnisses verlangt. Das LRC beinhaltet das SRC, deshalb baut auch die Prüfung zum LRC auf die Prüfung zum SRC auf – es ist eine Erweiterung. Theorie In der theoretischen Prüfung müssen ausreichende Kenntnisse u.a. in folgenden Themenbereichen des Seefunks nachgewiesen werden:     Alle Kenntnisse des SRC     Kurzwelle, Grenzwelle     Betriebsarten Funkfernschreiben, Faksimile, Daten     Telekommunikation über Satellit, Inmarsat     Weltweite Geographie, insbesondere Hauptschifffahrtswege mit den dafür zutreffenden Nachrichtenübertragungswegen Dazu müssen zwei Simple-Choice-Fragebogen bearbeitet werden, einer besteht aus 24 Fragen (SRC), ein anderer aus 14 Fragen (LRC). Aufnahme von Not-, Sicherheits- und Dringlichkeitsmeldungen Die Aufnahme erfolgt in englischer Sprache unter Verwendung des internationalen phonetischen Alphabets mit anschließender Übersetzung ins Deutsche. Zusätzlich wird ein deutscher Text ins Englische übersetzt unter Einbeziehung der allgemeinen gebräuchlichen Abkürzungen und Redewendungen in der Seefahrt. Es handelt sich dabei um eine schriftliche Aufgabe, sowie einer hierzu ggf. erforderlichen mündlichen Prüfung. Praxis In der praktischen Prüfung werden Not- und Dringlichkeitsverkehr im GMDSS in englischer Sprache anhand von Fallbeispielen an  DSC-Grenzwellen/Kurzwellen/Ultrakurzwellen-Seefunkanlagen (terrestrischer Seefunk) abgewickelt. Gleiches wird auch für den mobilen Seefunk über Satellit (Inmarsat C) verlangt. Im Einzelnen werden gefordert: Pflichtaufgaben terrestrischer Seefunk (Editieren eines DSC Controllers, Senden eines Notalarms, Speicherabfrage und Bestätigung des Empfangs eines DSC Notalarms, Aussendung einer Notmeldung, Weiterleitung eines Notalarms und Informieren der Seefunkstelle in Not, Beenden des Notverkehrs, Aufhebung eines Fehlalarms, Senden eines Dringlichkeitsanrufes und Abgabe einer Dringlichkeitsmeldung, Aufnahme einer Dringlichkeitsmeldung, Einleitung weiterer Maßnahmen) Pflichtaufgaben mobiler Seefunk Inmarsat C (Konfigurieren der Anlage, Einleiten und Auslösen eines Seenotalarms, Herstellen von Telexverbindungen, Beenden der Betriebsbereitschaft)
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